iPhone 4S – Was kann es und warum gibt es kein iPhone 5?

iPhone 4S - Bildquelle: apple.comGestern wurde auf einer Keynote von Apple das iPhone 4S vorgestellt. Die Reaktionen auf das neue Gerät fallen sehr unterschiedlich aus. Eine kleine Enttäuschung lässt sich bei der Apple-Community aber nicht verbergen, die hohen Erwartungen konnten anscheinend nicht erfüllt werden. Viele hatten sich ein iPhone 5 und nicht ein iPhone 4S gewünscht. Andererseits ist es auch schon 16 Monate her, als das iPhone 4 auf den Markt kam – dies dürfte ein Mitgrund für die hohe Erwartungshaltung gewesen sein.

Einige Experten fragen sich zudem, was Apple in den vergangenen 16 Monaten getrieben hat.

Passend dazu gibt es hier eine kleine Auflistung der wichtigsten Neuerungen des neuen iPhones:

  • Performance: Das iPhone 4S enthält einen Dual Core A5 Chip, der schon im iPad 2 verbaut wurde. Auch die Grafikleistung wurde um einiges verbessert.
  • Akkulaufzeit: Trotz der besseren Performance, wurde die Akkulaufzeit drastisch verbessert. Bis zu acht Stunden Gesprächszeit sollen jetzt möglich sein.
  • Kamera: Im iPhone 4S wurde eine 8 Megapixel-Kamera verbaut, die mit Lichteinflüssen besser umgehen soll, als das iPhone 4. Zusätzlich kann man im Video-Modus jetzt Videos in HD-Qualität (1080p) aufnehmen.
  • iOS 5 und iCloud: Apple hat offensichtlich sehr viel Wert auf neue Software, anstatt auf Hardware-Updates gelegt. Mit iOS 5 kommt ein neues Betriebssystem mit vielen neuen (zugegeben kleineren) Features (iMessage, Notifications, etc) und auch die Wolke “iCloud”, mit welcher es möglich ist, seine Daten online abzulegen und kabellos mit allen Geräten zu synchronisieren. iOS 5 und iCloud wurden aber bereits im Juni auf der WWDC von Steve Jobs vorgestellt und war somit gestern eigentlich keine Neuigkeit.
  • Siri: Das wahrscheinlich Beste an der gestrigen Keynote war die Vorstellung des persönlichen Assistenten Siri. Siri ermöglicht es, dem iPhone mit Sprachkommandos Befehle zu geben. Man sagt z.B. “Stell’ den Wecker auf 6 Uhr”, “Wie ist das Wetter morgen?” oder “Wo gibt es ein griechisches Restaurant in der Nähe” und das iPhone führt die Kommandos aus bzw. beantwortet die Fragen. Dieses Feature könnte eine völlig neue User Experience mit sich bringen, vorausgesetzt, es wurde gut umgesetzt und funktioniert flüssig.

Im Wesentlichen waren das auch schon die wichtigsten Neuigkeiten. Natürlich gibt es noch weitere neue Features/Änderungen (z.B. verbesserte Antenne, etc.), aber etwas wirklich Bahnbrechendes ist nicht mehr dabei.

Kritikpunkte

Wie man der Auflistung der neuen Features entnehmen kann, halten sich die Innovationen in Grenzen. Dass das neue iPhone einen neuen Prozessor verpasst bekommt, war ohnehin klar, alles andere wäre merkwürdig gewesen. Das Design des Geräts hat sich zum iPhone 4 leider nicht geändert. Abmessungen, Displaygröße und Formfaktor sind gleich geblieben, das Gerät ist auch nicht dünner und nicht wesentlich leichter als sein Vorgänger. Insofern ist die Bezeichnung 4S wohl gerechtfertigt.

Bezüglich des persönlichen Assistenten Siri muss noch dazu gesagt werden, dass dies keine Eigenentwicklung von Apple ist, sondern Apple das Startup Siri und die entsprechende Technologie gekauft (und wahrscheinlich weiterentwickelt) hat – auch aus patentrechtlichen Gründen.

Kommt das iPhone 5? Warum 4S und nicht 5?

Viele hoffen immer noch darauf, dass bald ein stark erneuertes iPhone 5 auf den Markt kommt. Es spricht auch einiges dafür.

Apple hat mit dem iPhone 4S zwar wieder zur Konkurrenz aufgeholt und vielleicht auch etwas überholt, aber das wird über die nächsten Monate sicherlich nicht reichen, um der Spitzenreiter unter den Smartphones zu bleiben.

Seit dem Release des iPhone 4 sind 16 Monate vergangen. Das ist wahrlich viel Zeit und es ist sehr merkwürdig, dass es Apple in 16 Monaten nur soweit gebracht hat, das alte Modell etwas aufzufrischen. Das könnte aber wiederrum ein Indiz dafür sein, dass Apple eventuell mit dem eigentlichen iPhone 5 nicht fertig geworden ist und deshalb vorerst nur ein verbessertes iPhone 4S vorgestellt hat, bevor sie dann in den nächsten Monaten mit einem iPhone 5 den Smartphone-Markt wieder aufmischen.

Sollte dem nicht so sein, so riskiert Apple seine Vorreiterrolle in Sachen Smartphone-Innovationen zu verlieren – und dass können sie sich nicht leisten.

Das Warten und Hoffen auf ein runderneuertes iPhone 5 geht also weiter ^^

iPhone 5 Verkaufsstart Mitte Oktober?

Apple LogoDer CEO der France Telecom, Stéphane Richard, hat dem französischen Sender BFM Business in einem Interview den 15. Oktober als möglichen Verkaufsstart für das iPhone 5 genannt.

Sinngemäß sagte er: “Wenn ich glaube, was uns gesagt wurde, dann kommt das iPhone 5 um den 15. Oktober auf den Markt”. Viel mehr hat er leider nicht verraten. Es bleibt noch zu hoffen, dass sich dieses Datum auch auf den deutschsprachigen Raum bezieht, wovon man aber ausgehen kann.

Ein weiteres Indiz für einen baldigen Release liefern Aussagen eines FOXCONN-Mitarbeiters, wonach der Apple-Lieferant bereits jetzt rund 150.000 neue iPhones pro Tag produziert. Ziel sei es angeblich, bis Ende September rund 5 bis 6 Millionen Geräte an die Apple Stores zu liefern, um nach dem Verkaufsstart der großen Nachfrage nachkommen zu können.

Für Optimisten wie mich, die schon auf einen Release Anfang 2011 gehofft hatten, wäre das die lang ersehnte Erlösung vom ewigen Warten.

EDIT 22.09.2011: Laut einem Bericht auf allthingsd.com (“All Things Digital”), soll das neue iPhone am 4. Oktober von Tim Cook vorgestellt werden.

EDIT 28.09.2011: Nun ist es offiziell. Das iPhone wird am 4. 10. vorgestellt: http://futurezone.at/produkte/5158-offiziell-iphone-5-wird-am-4-oktober-praesentiert.php

Mobile Website vs. mobile App

Immer wieder stellen sich Unternehmen und Entwickler die Frage, ob sie für ihre Zwecke eine native mobile Applikation für diverse Smartphones, oder “nur” eine mobile Website erstellen sollten.

Eine pauschale Antwort auf die Frage “was ist besser?” gibt es nicht. Sowohl Applikationen als auch mobile Websites haben ihre Vor- und Nachteile.

An erster Stelle sollte man sich darüber klar sein, welchen Funktionsumfang das Endprodukt haben soll. Oft eliminiert sich nämlich eine der beiden Möglichkeiten von selbst, weil gewisse Features nicht untersützt werden.

Die folgende Tabelle könnte bei der Entscheidungsfindung helfen:

Kompatibilität mit verschiedenen Endgeräten / Entwicklungs-aufwand

Falls sie gut programmiert wurde, kann eine mobile Website auf allen gängigen Smartphones korrekt dargestellt werden. Eine Applikation hingegen funktioniert nur auf Smartphones mit dem Betriebssystem, für welches die Applikation programmiert wurde.

Um mit mobilen Applikationen eine ähnliche Reichweite wie mit einer mobilen Website zu erreichen, muss man für alle gängigen Smartphone-Betriebssysteme eine eigene Applikation entwickeln, was den Aufwand und die Kosten in die Höhe schraubt.

Download / Installation

Um eine mobile Website aufzurufen benötigt man lediglich einen Browser auf einem internettauglichen Smartphone.

Applikationen hingegen müssen zuerst auf das entsprechende Smartphone heruntergeladen und installiert werden. Nach der Installation sind Applikationen aber mit einem Klick aufrufbar.

Funktionsumfang

Mobile Websites dienen eher zur Anzeige von Informationen als für ausgeklügelte Funktionen. Mobile Browser werden zwar immer besser, dennoch ist der mögliche Funktionsumfang im Vergleich zu Applikationen sehr beschränkt.

Mit Applikationen sind den Fantasien der Entwickler fast keine Grenzen gesetzt. Hier kann man auch viele eingebaute Funktionen der Smartphones (Kompass, GPS, Kamera, Klinometer, etc.) für das eigene Projekt verwenden.

Für sehr mächtige Projekte, die viele besondere und interaktive Features beinhalten, eignen sich Applikationen daher meist besser als mobile Websites. Für die reine Anzeige von Informationen mit wenigen Interaktionsmöglichkeiten reichen mobile Websites jedoch völlig aus.

Performance

Mobile Applikationen bieten im Allgemeinen, weil sie auf dem Gerät lokal installiert sind, eine viel bessere Performance als mobile Websites (was sich auch auf die Usability niederschlägt).

Design & Usability

Die stetige Verbesserung mobiler Webbrowser ermöglicht die Entwicklung sehr ansehnlicher mobiler Webportale mit guter Usability. Dennoch bieten Applikationen auch hier viel mehr Möglichkeiten und geben dem User auch ein besseres Feeling bei der Anwendung (es flutscht einfach besser). Mobile Websites können zwar bis zu einem gewissen Grad das Flutscherlebnis von Apps nachahmen, kommen an diese aber nicht ganz heran.

Offline-Nutzung

Um eine mobile Website aufzurufen ist zwingend eine Internetverbindung nötig. Applikationen können hingegen offline genutzt werden. Viele Applikationen benötigen auch grundsätzlich keine Internetverbindung (z.B. Klinometer, einfaches Notizbuch, etc.).

Revenue Share bei Paid Services

Entwickler, die kostenpflichtige Apps vertreiben, müssen meist einen gewissen Prozentsatz (zwischen 20% und 40%, abhängig vom App Store) an den App Store Betreiber abgeben. Bei mobilen Websites, die mit Online Payment arbeiten, müssen nur maximal rund 5% an den Payment Service Provider und die Kreditkarten-Institutionen abgegeben werden. Verwendet man jedoch SMS Payment so kommt man auf einen ähnlichen Prozentsatz wie bei den App Stores.

Kostenlose Applikationen sind von diesem Punkt natürlich nicht betroffen.

Einstiegskosten

Um Applikationen in einem App Store anbieten zu können, benötigt man meistens einen Developer Account, für den pro App Store eine jährliche Fee von rund EUR 100,- (je nach Store) fällig wird.

Bei mobilen Websites fallen nur die normalen Serverkosten an.

Auffindbarkeit

Mobile Weportale werden ganz normal von Google und weiteren Suchmaschinen indiziert und sind durch diese auch auffindbar. Applikationen sind im Allgemeinen nur über die Suchfunktionen der App Stores auffindbar. Über allgemeine Suchmaschinen wie Google, sind Apps nur auffindbar, wenn über sie im Internet geschrieben wird (z.B. Informationsseiten über Apps, Entwickler-Homepage, etc.). Die Inhalte von Applikationen werden von Suchmaschinen aber nicht erfasst.

Zukunft / Wartung

Bei der Frage, ob sich Apps oder mobile Websites in Zukunft eher durchsetzen werden, scheiden sich die Geister. Während einige Experten der Meinung sind, dass mobilen Websites die Zukunft gehört, hat Apple im Jänner 2011 mit dem Mac App Store (einem App Store für Desktop-Geräte von Apple) der Entwicklung von Apps einen starken Schub nach vorne verpasst.

Fakt ist jedoch, dass heute entwickelte mobile Websites voraussichtlich auch noch in vielen Jahren funktionieren werden. Applikationen hingegen müssen auf Grund von Smartphone-Updates immer wieder angepasst werden, damit sie weiterhin richtig funktionieren.

Zusammenfassend könnte man vielleicht meinen, dass für einfache Projekte, die technologisch keine hohen Anforderungen erfüllen müssen und über ein geringes Budget verfügen, mobile Websites völlig ausreichen.

Für aufwendige Anwendungen, die viele umfangreiche Anforderungen und Funktionen beinhalten, zudem eine sehr gute Usability und auch eine Offline-Verfügbarkeit bieten sollen, eigenen sich mobile Applikationen auf jeden Fall besser. Grundsätzlich gilt auch, dass Applikationen mehr können als mobile Websites. Demnach stellt sich, wie einleitend bereits angemerkt, nur die Frage nach dem tatsächlich nötigem Funktionsumfang des Projekts.

Eine sehr gute Alternative zu nativen Applikationen oder mobilen Websites, sind in Applikationen eingebettete mobile Websites – sogenannte Webview-Apps. Die mobilen Websites sind dabei sowohl per Browser, als auch mit einer Applikation abrufbar, wobei die Applikation die mobile Website in ihrem Funktionsumfang erweitern kann (z.B. mit einer Offline-Funktionalität).

iPhone vs. alle

Seit 2007 ist das iPhone das Kulthandy am Smartphone-Markt. Bemerkenswert daran ist, dass Apple mit nur einem einzigen Modell, welches kontinuierlich verbessert wird, sehr große Marktanteile hält.

Die Konkurrenten haben in der gleichen Zeitspanne gefühlt mehrere Hundert verschiedene Modelle und sogenannte iPhone-Killer auf den Markt gebracht. Dennoch konnten sie die Popularität und den rasant steigenden Marktanteil des iPhones nicht bremsen.

Während Nokia, HTC, Samsung & Co. bei manchen eigenen Modellen hoffen müssen, dass diese überhaupt ins Verkaufs-Portfolio der Mobilfunkbetreiber aufgenommen werden, kann es sich Apple leisten, seine eigenen Geräte nur von bestimmten Providern unterstützen zu lassen.

Die Gründe für den Erfolg des iPhones und die Probleme der Konkurrenz wurden schon oft und vielerorts heiß diskutiert. Zusätzlich zu den üblichen Argumenten können noch folgende Punkte in Betracht gezogen werden.

 

Falsche Philosophie bei der Konkurrenz?

Viele Hersteller entwerfen und entwicklen neue Geräte und Betriebssysteme auf eine sehr konventionelle Art und Weise. Hardware und Software werden auf Grund großer Modellpaletten zumeist getrennt voneinander entworfen. Das reibungslose Zusammenwirken von Hard- und Software wird somit nicht gewährleistet. Smartphones, die nach diesem Prinzip entworfen wurden, scheinen oft sehr träge zu sein und bieten somit eine schlechte User Experience.

Es wird viel Wert darauf gelegt, dass die Endprodukte in den technischen Spezifikationen Top-Daten aufweisen und viele Funktionen bieten. Dadurch kommt die Usability dieser Produkte meist ins Straucheln, da zu wenig Wert darauf gelegt wird, wie die Anwender ein Produkt verwenden.

Da sich immer weniger Konsumenten durch diese puren Zahlenspielereien und Funktionslisten der Hersteller blenden lassen, verstauben viele Neuentwicklungen im Ladentresen.

Megahertz, Megapixel, Gigabyte usw. sind eben NICHT das Maß für ein gutes Smartphone.

Gute Usability ist das Maß aller Dinge

Viel wichtiger als nackte Zahlen und lange Funktionslisten sind das Zusammenspiel einzelner Komponenten und vor allem die Usability eines Geräts. Apple hat dies als erster großer Hersteller erkannt. Das Resultat dieses Bewusstseins ist ein Produkt, welches durch seine Verwendbarkeit, Stabilität und letztendlich auch Performance die Konkurrenz in den Schatten stellt.

Um eine gute Usability und ein hohes Maß an Stabilität zu erreichen, werden neue Funktionen erst dann in das iPhone integriert, wenn sie technisch ausgereift sind.

HTC hat beispielsweise bereits vor Jahren mit Microsoft’s Windows Mobile 6.1-Betriebssystem im Prinzip sehr gute Touch-Geräte (HTC Touch Pro, HTC Kaiser, etc.) mit einer breiten Palette an Grundfunktionen angeboten. Doch diese Geräte waren wegen der Überladung an Features und einer suboptimalen Abstimmung des Betriebssystems mit der Hardware sehr langsam und träge.

Zur gleichen Zeit unterstützte das erste iPhone noch kein Copy & Paste und in nur wenigen Applikationen konnte man eine Landscape-Tastatur verwenden. Auch von Multitasking war noch lange nicht die Rede. Aber im Gegensatz zu den Smartphones von HTC liefen auf dem iPhone alle mitgelieferten Funktionen und Programme sehr flüssig und problemlos, weil einfach das Gesamtpaket stimmte (und weiterhin stimmt).

App Store

Während das iPhone selbst nur wenige Grundfunktionen bietet, kann die Funktionsliste von Apple’s Flaggschiff durch hunderttausende verschiedene Applikationen aus dem App Store erweitert werden. So stellt jedes einzelne iPhone ein individuelles und personalisiertes, an die Bedürfnisse des jeweiligen Besitzers angepasstes Gerät dar.

Der Erfolg des App Stores – derzeit über 350.000 verschiedene Apps und über 10 Milliarden Downloads – hat auch andere Hersteller dazu bewegt, das gleiche Konzept auf den eigenen Betriebssystemen anzuwenden. Während Nokia mit dem eigenen OVI Store nur langsam in die Gänge kommt (nur rund 35.000 verschiedene Applikationen), ist der Anroid Market von Google mit rund 30.000 neuen Applikationen pro Monat auf dem besten Weg den Erfolg von Apple’s App Store noch zu übertreffen.

Konzentration auf ein Modell

Ein weiterer Grund für den Erfolg des iPhones liegt wahrscheinlich darin, dass Apple die volle Konzentration auf ein einziges Gerät und Betriebssystem legt und beides kontinuierlich verbessert. Dies erleichtert die Entwicklung neuer Komponenten immens, da diese im Gegensatz zu anderen Herstellern nur für ein Gerät optimiert werden müssen.

Ein kleiner Ausblick

Während sich Apple auf den Release des iPhone 5 vorbereitet und weiterhin in eine rosige Zukunft blickt, scheinen andere Herrsteller die Notbremse zu ziehen.

Nachdem alle Versuche von Nokia die Dominanz des iPhones zu brechen fehlgeschlagen sind, schmieden die Finnen nun eine Allianz mit Microsoft. Künftige Nokia-Smartphones werden demnach mit dem Betriebssystem Windows Phone 7 ausgerüstet. Die Zeit wird zeigen, ob dies eine waise Entscheidung von Nokia ist. Immerhin kam der Verkauf von Smartphones mit dem Windows Phone 7-Betriebssystem nur so schleppend voran, dass es beim Kauf eines solchen Geräts zeitweise eine XBox gratis dazu gab.

Derzeit scheinen Smartphones mit dem Android-Betriebssystem die einzigen ernstzunehmenden Konkurrenten des iPhones zu sein. Rund 100 verschiedene Geräte von unterschiedlichen Herstellern unterstützen mittlerweile das Android-Betriebsystem. Der Android Market ist derzeit der am schnellsten wachsende Software-Markt im Smartphone-Bereich (dies liegt wohl auch daran, dass die Applikationen im Android Market keinem Review durch Google unterliegen). In Sachen Stabilität, Performance und Usability kann Google mit Android aber noch einiges von Apple lernen.

Zum Abschluß noch zwei Videos, die die Situation am Smartphone-Markt wohl am besten beschreiben (und überdies auch noch lustig sind :) ) – für die Poente unbedingt beide ansehen!

iPhone4 vs HTC Evo

iPhone4 vs HTC Evo 4G: Part 2 : The truth behind the story!

P.S.: Die Blackberry-Produkte wurden in diesem Beitrag bewusst unterschlagen, da sie auf eine ganz andere Zielgruppe abzielen.