RealLifeConnect – Interview mit Gründer Michael Ionita

RLC LogoLinking Social Spaces – das ist der Slogan von RealLifeConnect, einem österreichischen Startup-Unternehmen mit sehr viel Potential. RealLifeConnect (RLC) ermöglicht die Interaktion zwischen der Realität und der virtuellen Welt, indem Handlungen von Personen mittels Chipkarten direkt an die entsprechenden Social Media Profile weitergeleitet werden.

Im Interview mit Michael Ionita, dem Founder und Director von RealLifeConnect, erhalten wir einen kleinen Einblick hinter die Kulissen des Unternehmens und erfahren mehr über das Produkt.

Sead: Lieber Michi, du bist in der Wiener Social Media Szene seit einigen Jahren eine bekannte Persönlichkeit, hast sehr viele Facebook Apps für namhafte Kunden konzipiert und entwickelt. Im Mai hast du, gemeinsam mit deinem Co-Founder Jürgen Hoebarth, einen großen Schritt nach vorne gewagt und das Startup RealLifeConnect gegründet. Wie kam es dazu?

Michael: Wie du schon richtig anmerkst, kommen wir aus der Social Media Szene, genauer gesagt aus dem Social Software Development. Dabei geht es darum, soziale Netzwerke für Promotions, Gewinnspiele, Fotovotings oder ähnliches zu nutzen. Wir haben also überwiegend maßgeschneiderte Facebook-Apps für Kunden programmiert. Nach einer gewissen Zeit wurde das aber relativ mühsam, weil die Apps immer nach dem gleichen Schema aufgebaut waren. Irgendwie fehlte der letzte Schritt, etwas Neues. Wir haben uns dann überlegt, was könnte The Next Big Thing sein.

Sead: Und ihr seid schnell zu einem Ergebnis gekommen.

Michael: Ja, das könnte man so sagen. Uns war schnell klar, dass wir die NFC- und RFID-Technologie nutzen wollten, um soziale Interaktionen zu ermöglichen. Sprich, man sollte auch im echten Leben auf einfache Weise zeigen können, dass einem etwas gefällt, dass man gerade etwas einkauft, an einem Voting teilnimmt oder man sich auf einem Event befindet. All diese Dinge sollten in der virtuellen Welt, auf Social Networks, abgebildet werden. Zusammengefasst, das Ziel war es, Promotions im echten Leben zu machen und z.B. mit Facebook oder Twitter zu verlinken. Also eine Verbindung zwischen der Realität und der virtuellen Welt – deshalb auch Linking Social Spaces.

Im konkreten sieht das so aus, dass wir versuchen den Kreis von einem Shop oder Event zu Facebook und umgekehrt zu schließen. Damit möchten wir sozusagen den Return On Investment steigern, denn die meisten Unternehmen haben zwar sehr viele Facebook-Fans, wissen aber nicht, was sie mit ihnen machen sollen. Wir wollen die Fans also dazu animieren, mit dem Shop oder Event zu interagieren. Das kann man dann z.B. ideal mit einem Loyalty program oder einem Gewinnspiel kombinieren.

Weiterlesen

Google+ ist jetzt Googles Nr. 1

Nachdem Google+ nun gelauncht wurde, möchte Google anscheinend nichts dem Zufall überlassen und platziert seinen neuen Service direkt an erster Position auf der eigenen Homepage. Eine prominentere Platzierung bzw. eine wirkungsvollere Marketing-Maßnahme gibt es im WWW wahrscheinlich sowieso nicht. Der Kampf zwischen Google und Facebook ist somit eröffnet.